Elbrus Gutnov

Der jüngste und fünfte Sohn von Solomon und Gadsi Gutnov (1906–1981; in einigen Quellen Elbrus Alexandrowitsch genannt) ging 1922 zu seinem Bruder Eugen nach Berlin. Er arbeitete in dessen Druckerei und studierte zugleich zunächst an einer Kunstgewerbeschule, danach in der Grafikabteilung der Hochschule für bildende Künste in der Werkstatt von Professor Emil Orlik. Ende 1927 kehrte er in die UdSSR zurück und arbeitete in Moskau als Buchgrafiker und Fachmann für Druckwesen. Die Zeitung Moskowski Chudoschnik bezeichnete Elbrus Gutnov als „einen der Wegbereiter der sowjetischen Buchgrafik“.
Im Dezember 1933 heiratete er die Historikerin Jewgenija Wladimirowna Gutnova (siehe den folgenden Abschnitt). Ihr Sohn war der Doktor der Architektur Alexei Elbrussowitsch Gutnov.
Elbrus’ Frau Jewgenija Wladimirowna widmete ihm in ihren Erinnerungen Erlebtes das Kapitel „Die zweite Liebe. Mein Mann Elbrus Gutnov“, in dem sie die Geschichte ihres Kennenlernens und gemeinsamen Lebens ausführlich erzählt.
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